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Events

Historisch-ornithologische Wanderung Bibliothek Aeugst am Albis - Vollenweid (Hausen am Albis) am 29. August 2020

Der Weg der 6. Nahreise von Aeugst via Türlersee zur Vollenweid führt vorbei an einer ehemaligen Römerstrasse. Der Türlersee, dem die Reppisch entspringt, bezieht sein Wasser von kleinen Bächlein aus den umliegenden Wald-, Weide-, Wiesen- und Ackerflächen. Dies führte zu einer Überdüngung infolge von Phosphaten aus der Landwirtschaft. Dank künstlicher Belüftung verfügt der See heute wieder über eine gute Wasserqualität, denn von 1975 bis 1992 konnte der Phosphorgehalt auf ein Zehntel reduziert werden.
Im Moorgebiet am Südende des Sees werden uns verschiedene Vögel überraschen, die der Ornithologe Urs Heinz Aerni spontan kommentiert. Der Historiker Bernhard Schneider erzählt mit Blick auf die Weiler Riedmatt und Vollenweid von der Steuerrevolte 1646, die mit der Hinrichtung von drei Grossbauern aus Hausen und vier aus der Herrschaft Wädenswil endete. Die Rebellion stand in einem direkte Zusammenhang mit dem Dreissigjährigen Krieg und der Abschliessung der Stadt Zürich gegenüber der Landschaft.
Eine wichtige Rolle in der Ernährungsbilanz spielte bis ins 19. Jahrhundert der Wein. Auf dem Hof von Nicole und Robert Eberhard werden Geschichte und Ornithologie zusammengeführt: Weil über den Rebbergen der Vollenweid jeweils Milane segeln, tragen die Weine der Eberhards deren lateinischen Namen Milvus. Nach der Wanderung darf die Energiebilanz mit einigen önologischen Kostproben ausgeglichen werden. Und wie üblich steht der Präsident der Zielgemeinde vor dem Mittagessen Red und Antwort, diesmal Stefan Gyseler.

Organisation: Kulturkeller LaMarotte, Affoltern am Albis. Reservation erwünscht. Eintritt: 25 CHF, Essen (fakultativ) 20 CHF.
Ab 10:00: Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Aeugst am Albis
Abmarsch: 11:00 Uhr
Ab 13:00 Uhr: Lunch in der Vollenweid

Link zur Reservation bei LaMarotte

Download Flyer

Milan Milvus, Urs-Heinz Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker, führen von Aeugst nach Hausen. Foto: Bernhard Schneider

Historisch-ornithologische Wanderung Bibliothek Hausen am Albis - Allenwinden (Kappel am Albis) am 31. Oktober 2020

Der Weg der 7. Nahreise von Hausen am Albis nach Allenwinden, Kappel am Albis, liegt durchwegs in der Nähe der Grenze zur Innerschweiz. Der Blick nach Süden zeigt den Übergang von der Moränenlandschaft des Mittellandes ins alpine Gebirge. Ob sich dies auch auf die Vogelwelt auswirkt? Nicht erst ab der Reformation war diese Grenze ohne kriegerische Mittel schwierig zu überwinden. Bereits im 12. Jahrhundert rüsteten die Freiherren von Eschenbach gegen Eindringlinge aus der Innerschweiz auf. Sichtbares Zeugnis ist das gut befestigte Kloster Kappel, um das herum sich ab 1185 Konflikte zwischen plündernden Söldnerbanden aus der Innerschweiz und der nach und nach aufgebauten Herrschaft Knonau kristallisierten. Die Kappeler Kriege stellen das prominenteste Beispiel dar.
Ziel ist der Hof Allenwinden der Familien Ringger und Falkensammer, der etwa in der Mitte zwischen dem Milchsuppenstein und dem Zwinglidenkmal liegt. An Themen wird es nicht fehlen, denn immer mehr Vögel überwintern infolge des Klimawandels in Europa, wie der Ornithologe Urs Heinz Aerni darlegt. Historische Fragen betreffen etwa den Hintergrund der Legende von der Kappeler Milchsuppe und den Ruf der Berner, langsam zu sein, erläutert vom Historiker Bernhard Schneider mit Bürgerort Strättligen/Thun.
Vor dem Mittagessen steht wie üblich der Präsident der Zielgemeinde Red und Antwort, diesmal Jakob Müller.

Organisation: Kulturkeller LaMarotte, Affoltern am Albis. Reservation erwünscht. Eintritt: 25 CHF.
Ab 10:00: Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Hausen am Albis
Abmarsch: 11:00 Uhr
Ab 13:00 Uhr: Lunch auf dem Hof Allenwinden

Link zur Reservation bei LaMarotte


Das Kloster Albis war von Beginn weg als Befestigung gebaut, Urs-Heinz Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker, führen von Hausen nach Kappel. Foto: Bernhard Schneider

Online-Podiumsgespräch 12. Mai 2020, 14 Uhr, aus dem Kulturkeller La Marotte: Energiewende nach der Coronakrise

mit:
Ruedi Meier: Ruedi Meier, Dr.oec.publ., Präsident energie-wende-ja, Co-Autor Studie Impulsprogramm 2020/2030
Marionna Schlatter: Soziologin, Nationalrätin Grüne
Niklaus Haller: Dr. MSc. ETH Architekt SIA, stv. Geschäftsführer BS2 AG (Entwicklung von Gebäudetechnik-Komponenten für den CO2-freien Betrieb von Immobilien)
Pascal Angehrn: Designer FH / VSI.ASAI, Mitglied der Geschäftsleitung baubüro in situ Zürich (Umbauten, Arealumnutzungen, Holzbau, Kreislaufwirtschaft)
Moderation: Bernhard Schneider, Schneider Communications AG

Corona verdrängt kurzfristig scheinbar alle anderen Themen. Die Luftverschmutzung geht zwar infolge des weltweiten Lockdowns überall zurück. Aber der Klimawandel ist damit keineswegs gestoppt. Entscheidend wird sein, ob der Wiederaufbau nach der Corona-Krise die Energieeffizienz stärkt – oder mit der Stützung überholter Strukturen und dem Abbau von Umweltnormen die Klima-Krise verschärft.

Seit Mitte Januar 2020 liegen die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms "Energiewende" vor. In über 100 Projekten wird aufgezeigt, dass ein wirtschaftlich und sozial verträglicher Ausstieg aus der Kernenergie mit den heute bereits bekannten Technologien und vorhandenen finanziellen Mitteln möglich wäre. Die über 300 Forschenden geben in ihrem Resümee konkrete Handlungsempfehlungen für Energieversorger, Haushalte, Betriebe, Hauseigentümer, Kapitalgeber, öffentliche Verwaltungen, Verbände, NGOs sowie die Stimmbevölkerung.

Bei der Veröffentlichung dieses Nationalen Forschungsprogramms hätte es noch niemand für möglich gehalten, dass wenige Wochen später ein neuartiger Virus grosse Teile der weltweiten Wirtschaft lahmlegen würde. Immer mehr Ökonomen warnen vor einer schweren, lange anhaltenden Rezession, sollte der Lockdown nicht möglichst schnell gelockert werden. Es gibt aber auch Exponenten aus Forschung, Politik und Ökonomie, welche diese Zäsur gerade als Chance sehen, neuen Technologien und neuen gesellschaftlichen Verhaltensweisen zum Durchbruch zu verhelfen und die Wirtschaft nach ökologischeren Kriterien auszurichten. Im Gespräch mit einigen von ihnen sollen konkrete Wege diskutiert und entwickelt werden.


Schweizer Geschichte ab 1795 aus der Sicht des Knonauer Amts im Kulturraum Schulhaus Gallenbüel, Aeugst am Albis - der Termin wird festgelegt, wenn Veranstaltungen wieder möglich sind

Mit dem "Stäfner Handel" von 1795 begann eine unruhige Zeit. Ämtler waren daran ebenso beteiligt wie am Bockenkrieg, als die Zürcher Obrigkeit ungeachtet der Versprechungen aus der Zeit der Helvetik mit Unterstützung von Bern brachial durchgriff und mehrere hiesige Landleute hinrichtete. 1831 erhielten die Liberalen Oberhand, 1837 wieder die Konservativen, die sich beim Züriputsch zurück meldeten. Nach dem Sonderbundskrieg von 1848 gelangten die Liberalen nachhaltig an die Macht, die ihnen nun die Demokraten stittig machten, aus deren Reihen die späteren Linksparteien erwuchsen. Die Not der Soldaten und ihrer Angehörigen im ersten Weltkrieg führte zum Generalstreik, dessen Forderungen - von der AHV und dem Erwerbsausfall für Armeeangehörige bis zum Frauenstimmrecht - 1918 heftig bekämpft, aber im nachfolgenden halben Jahrhundert praktisch alle umgesetzt wurden. Mit dem zweiten Weltkrieg beginnt die Zeit, an die sich die ältesten Aeugsterinnen und Aeugster noch zu erinnern vermögen. Sandra Claus hat mit ihnen gesprochen und bringt ihre Sicht in die Diskussion mit Referent Bernhard Schneider ein.

Der Flyer zur Veranstaltung

Vorschau: Historisch-ornithologische Wanderung Aeugst am Albis - Vollenweid (Gemeinde Hausen) am 29. August 2020

Die sechste Nahreise des Kulturkellers La Marotte führt von Aeugst via Türlersee zur Vollenweid, wo Nicole und Robert Eberhard im höchstgelegenen Weinberg des Kantons Zürich Trauben verschiedener alter Sorten biologisch anbauen und pflegen, die nach der Kelterung unter dem Namen Milvus - Milan - in Flaschen abgefüllt werden. Milane werden wir zweifellos sehen, was gut passt zur Geschichte des Weinbaus.

Vorschau: Historisch-ornithologische Wanderung Aeugst am Albis - Vollenweid (Gemeinde Hausen) am 31. Oktober 2020

Die siebente Nahreise des Kulturkellers La Marotte führt von Hausen am Albis nach Kappel.

Historisch-ornithologische Wanderung Aumüli (Stallikon) - Aeugst am Albis am 18. Januar 2020

Die fünfte Nahreise führt von Stallikon nach Aeugst. Damit die Affoltemer mit ihrem Getreide zur Mühle an der Reppisch gelangten, mussten sie den wohl deswegen so benannten Müliberg überqueren, der zur Gemeinde Aeugst gehört. Bevor wir den kleinen Pass erreichen führt der Weg am Götschihof im Aeugstertal vorbei, wo in der Zeit der Weltkriege Alkoholiker aus der Schweizerarmee therapiert wurden. Bernhard Schneider führt durch die Geschichte, Urs-Heinz Aerni kommentiert die Wanderung aus ornithologischer Sicht: Viele Vogelarten fliegen im Winter nicht (mehr) in den Süden. Das wohlklingende Flöten der Amsel ist einer der ersten Frühlingsboten und erklingt manchmal bereits im Januar.
In Aeugst geniesst die «Wandergruppe» Gastrecht im Gemeindesaal. Dort hat Ruth Bieri vom Hoflädeli einen Imbiss vorbereitet. Als Gast wird auch Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer anwesend sein und sich in einem Interview zu aktuellen Themen in Aeugst äussern. Die seit vorrömischer Zeit besiedelte, einst arme Gemeinde zählt heute zu den bevorzugten Wohnlagen im Säuliamt.
Organisation: Kulturkeller La Marotte, Affoltern am Albis. Eintritt: 25 CHF
Start: 11:00 Uhr (ab 10:00 Uhr Kaffee und Gipfeli in der Aumüli)
Ab 13:00 Uhr: Bünder Gerstensuppe, Wienerli und Brot (Reservation erwünscht).

Werner Michel, Gemeindepräsident Stallikon, Urs-Heinz Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker, führen von Wettswil nach Stallikon. Foto: Erika Schmid

Foto-Ausstellung analog – digital

Der langjährige Kurator der Werner Weber-Stiftung, Eberhard Polatzek, zeigt eine Auswahl analoger Fotografien, die auf seinen Reisen entstanden sind. Mit digitalen Techniken arbeitet seine Nachfolgerin, Erika Schmid. Ob analog oder digital: die beste Technik kann das künstlerische Gestaltungsvermögen nicht ersetzen, sondern schafft zusätzliche Herausforderungen. So präsentiert die Ausstellung in Rüschlikon eine kleine Geschichte der Fotografie aus jüngerer Zeit.

Vernissage, 8. Nov. 2019, 19:30 h, Gartenhalle Nidelbad, Rüschlikon, anschliessend Besuch der Ausstellung in der Werner Weber Stiftung, Säumerstrasse 45

> Flyer mit allen Informationen




Historisch-ornithologische Wanderung Wettswil-Stallikon am 24. August 2019

Stallikon und Wettswil bilden zusammen eine Kirchgemeinde und waren nach dem Einmarsch der französischen Truppen 1798 für kurze Zeit auch eine einzige politische Gemeinde. Der Weg führt vom kompakten Dorf Wettswil zur Gemeinde Stallikon, die ganz unterschiedliche Siedlungstypen umfasst. Start ist um 11 Uhr in der Bibliothek Wettswil. In der "Kafimüli" Stallikon erwartet uns Gemeindepräsident Werner Michel zu einem kurzen Gespräch über seine Gemeinde, die sowohl Tal als auch Berggebiet umfasst und aus der die Gründer des Klosters Engelberg stammen.

> Flyer mit allen Informationen



Vorschau: Die 5. Nahreise findet statt am 18. Januar 2019 und führt von der Aumüli im Süden der Gemeinde Stallikon nach Aeugst. Unterwegs stossen wir auf einen hochmittelalterlichen Wohnturm.


Kulturüschlikon: Mobiles Gesundheitsmonitoring

Die fortschreitende Digitalisierung führt in allen Lebensbereichen zu grossen Umbrüchen, auch in der Gesundheit. Sie bietet Chancen, birgt aber auch Risiken. Wearables wie Fitnessarmbänder oder Smart Watches zählen zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien, überwachen den Schlafrhythmus oder messen die Herzfrequenz. Durch die permanente Selbstvermessung wird Wohlbefinden und Gesundheit quantifizierbar; wer gesund lebt, kann mit Prämien oder Preisnachlässen belohnt werden. Aber auch im medizinischen Bereich werden mobile Monitoring-Geräte vermehrt genutzt.

Andreas Caduff (Biovotion) und Francis Blumberg (Swiss Re), zeigen in ihren Präsentationen das Potential und den Nutzen von Wearables auf. In der anschliessenden Podiumsdiskussion mit Dr. med. Dana Teodosiu, wird die permanente Überwachung des Gesundheitszustandes kritisch hinterfragt. Was passiert mit den Daten? Was soll erlaubt sein und was nicht? Sind wir auf dem Weg zum gläsernen Patienten?

Ort: Swiss Re, Gheistrasse 37, Rüschlikon; Datum: 24.11.2016, 19:00 h; Moderation: Bernhard Schneider




Exkursion vom Kloster Kappel zur Schnabelburg

Wanderung zum Buch «700 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgnossenschaft».

Das Kloster Kappel als Pforte zur Innerschweiz und als Amtssitz der gnädigen Herren von Zürich – das Gelände der Schlacht bei Kappel und ein Blick auf die Folgen der Niederlage Zürichs – Hausen als Schnittstelle von Ackerbau und Viehwirtschaft – die Schnabelburg und ihre Rolle in der Entstehungsgeschichte der Schweiz.

Impressionen von der Wanderung.










Musik trifft Geschichte

Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft. Am 26. Mai 2016 um 21 Uhr spielte die Huusemer Liveband "And the sparkling two" mit Miriam und Lars Heinzer sowie John Klingelhoffer in der Mülibar Hausen am Albis. Bernhard Schneider erzählte historische Geschichten aus dem Säuliamt.



Impressionen aus der Mülibar in Hausen am Albis.








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